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Satzung und Regeln

Stand 01.01.2016
Vereinsbuch 2016 hier als PDF-Datei laden


Arbeitsdienstordnung (ADO) des Angelsportvereins ASC Anglerruh‘ 1953 e.V. Seligenstadt
§ 01. Anzahl u. Art der Arbeitsdienststunden
Aktive Mitglieder sind verpflichtet 18 Arbeitsstunden, inklusiver „partnerschaftlicher“ Mithilfe,
abzuleisten, wovon je 6 Std von Januar-April, Mai-August und September-Dezember zu erbringen
sind. Bei unvorhergesehenen Ereignissen kann die Anzahl der Arbeitsdienststunden nach Bedarf
erhöht oder vermindert werden. Es gibt keine Mitnahme von im Kalenderjahr freiwillig geleisteten
AD-Stunden in den Folgezeitraum.
§ 02. Hilfsdienst der Jugend
Jugendliche ab 12 Jahren verrichten ihren Hilfsdienst (10 Sollstunden) unter Aufsicht des
Arbeitsdienstleiters an den Gewässern.
§ 03. Hilfeleistungen“ Passive Mitglieder“
Passive Mitglieder können zu Hilfeleistungen an Vereinsveranstaltungen herangezogen werden.
§ 04. Befreiung vom Arbeitsdienst
Mitglieder, die das 65. Lebensjahr erreicht haben, müssen ab dem Folgejahr keinen Arbeitsdienst
mehr verrichten. Aktive Mitglieder mit Behindertenausweis oder ärztlichem Attest können auf
schriftlichen Antrag an den Vorstand vom Arbeitsdienst befreit werden.
§ 05. Termin / Sondereinsatz
Arbeitsstunden müssen 4-monatlich an den vorgesehenen Terminen abgeleistet werden.
Sondereinsätze und Arbeiten außerhalb der Termine können vom Vorstand angeordnet werden.
§ 06. Einteilung / Entschuldigung
Eingeladene oder eingeteilte Mitglieder haben sich bei Verhinderung beim Arbeitsdienstleiter
rechtzeitig zumindest telefonisch zu entschuldigen. Bei unentschuldigter Abwesenheit gilt dies als
Unkameradschaftlichkeit und kann mit Gewässersperre geahndet werden.
§ 07. Protokollierung
Für eine ordnungsgemäße Protokollierung der abgeleisteten Arbeitsstunden ist ein Bericht vom
Arbeitsdienstleiter zu erstellen.
Eine aktuelle Gesamtübersicht der Arbeitsstunden ist im Informationskasten am Amalia-See
ausgehängt.
Alle Mitglieder sollten darauf bestehen, dass die Arbeitsstunden vom Arbeitsdienstleiter in seine
persönliche Arbeitsdienstliste quittiert werden, um spätere Unklarheiten auszuschließen.
Das Mitglied ist für die Protokollierung seiner Stunden selbst verantwortlich.
§ 08. Verrechnung
Für nicht geleistete Arbeitsstunden sind 20 Euro/Stunde zu entrichten, welche zum 10. des
Folgemonats des jeweiligen 4-Monatsabschnitts mittels Lastschrift eingezogen werden.
§ 09. Werkzeug
Werkzeug ist nach Möglichkeit mitzubringen.
§ 10. Alkoholverbot
Aus Sicherheitsgründen ist der Genuss von Alkohol vor und während der Arbeitsdienste verboten.
Dem Arbeitsdienstleiter obliegt die Verantwortung für die Einhaltung des Verbots.
§ 11. Informationspflicht
Eine Informationspflicht über eventuelle Änderungen obliegt dem Vereinsmitglied.
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Gewässerordnung des
Angelsportvereins ASC Anglerruh’1953 e.V. Seligenstadt
Stand 01.01.2016

§ 01. „Rechte u. Pflichten“
a) Jedes aktive Clubmitglied ist berechtigt, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den
Angelsport auszuüben.
b) Es wird auf das „Hessische Fischereigesetz“ Bezug genommen, wonach jedes Mitglied,
welches den Angelsport ausübt, außer dem Vereinsausweis auch einen gültigen
Jahresfischereischein bei sich führen muss. Nur der Erhalt eines „gültigen“ Vereinsausweises
berechtigt zum Angeln an den Vereinsgewässern.
Zum Erhalt eines Vereinsausweises müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
-Mitgliedsbeiträge müssen ordnungsgemäß entrichtet sein.
-Die Fangliste des zurueckliegenden Jahres muß bis 31.12. an den Gewaesserwart gesandt oder
bei ihm abgegeben werden. Die Listen sind auch zurueckzusenden wenn keine Entnahme erfolgt
ist. Adresse: Born, Kolpingstr. 29a, 63500 Seligenstadt. Strafe von EUR 25,00 bei Nichtbeachtung.
-Die Sollarbeitsstunden des Vorjahres müssen abgeleistet sein.
c) Der Vorstand behält sich Ausnahmen vor.
§ 02. „Allgemeine Gewässersperre“
Im allgemeinen Interesse des Clubs wird Gewässersperre angesetzt:
– bei Mitgliederversammlungen und am Familienabend während der Veranstaltung
– bei angesetzten Vereinsangeln ist das jeweilige Gewässer 2 Stunden vor, und 1 Stunde
nach der Veranstaltung gesperrt. Der Vorstand behält sich Ausnahmeregelungen vor.
– an den Arbeitsdienstterminen an allen Seen von 7.30 -14.00 Uhr.
– an den Arbeitsdienstterminen fuer Mitglieder die ihren AD noch nicht abgeleistet haben
ganztaegig.
– durch Beschluss des Vorstandes
– durch Beschluss der Mitgliederversammlung
§03. „Angelgeräte“
zur Ausübung des Angelsportes werden folgende Geräte freigegeben:
a) Jugendliche bis 16 Jahre eine Handangel,
b) Mitglieder ab 16 Jahre zwei Angelgeräte,
c) Mitglieder ab 18 Jahre drei Angelgeräte.
Die Angelgeräte sind am Standplatz auszulegen und müssen bei Tag sowie bei Nachtangeln
persönlich überwacht werden.
§ 04. „Jugend“
a) Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nur im Beisein eines erwachsenen Fischereischeininhabers
die Fischwaid ausüben.
b) Das Spinnfischen ist für Jugendliche unter 16 Jahren nicht erlaubt.
c) Fuer Jugendliche ist das Mitfuehren und/oder Trinken von Alkohol verboten.
d) Der Aufnethalt sowie das Angeln auf dem Vereinsgelaende ist nur bis 23 Uhr erlaubt,
es sei denn der Jugendliche wird von einem volljaehrigen Vereinsmitglied oder Erziehungsberechtigten
begleitet, der ab 23 Uhr ununterbrochen zugegen sein muß.
§ 05. „Mindestmaße/ Mitnahmelimit/Schonzeiten“
Die Mindestmasse und Schonzeiten der zur Mitnahme bestimmten Fische sind dem hessischen
Fischereigesetz zu entnehmen.
Ausnahmen:
Barsche sind in jeder Größe den Vereinsgewässern zu entnehmen.
Rotfeder und Karausche sind ganzjährig gesperrt.
Das Mitnahmelimit ist begrenzt auf 1 Großfisch (Karpfen, Hecht oder Zander) und 3 weitere
Edelfische (Schleien, Forellen, oder Aale) pro Tag, im Jahr jedoch nicht mehr als:
8 Hechte oder Zander, 12 Karpfen, 20 Schleien, 20 Forellen, 20 Aale.
§ 06. „Pflichten beim Angeln“
a) Die zur Mitnahme bestimmten Edelfische sind waidgerecht zu töten und sofort in das
Vereinsbuch einzutragen.
b) Jedes Clubmitglied ist verpflichtet, bei Ausübung der Fischwaid einen Kescher (Schöpfnetz) bei
sich zu führen, um Verletzungen an untermassigen Fischen auszuschließen.
c) Zurückzusetzende Fische dürfen nicht mit trockenen Händen angefasst, oder auf trockenes
Erdreich gelegt werden, da in solchen Fällen die Gefahr von Verletzungen der Schleimhäute bei
den Fischen besteht und dadurch eine Verseuchung des Gewässers mit einem Fischsterben
entstehen kann.
d) Verletzte Fische müssen sofort getötet werden und zählen zum Fanglimit.
e) Fische dürfen nur für den Eigenbedarf mitgenommen werden.
f) Für Friedfische ist nur der Einzelhaken, außer Benthooks, erlaubt.
g) Beim Blinkern darf kein Clubmitglied beim Angelsport behindert werden.
h) Beim Angeln auf Raubfische ist unbedingt ein Stahlvorfach an min. RD 0,25mm Hauptschnur zu
benutzen. Das Stahlvorfach muss eine geringere Tragkraft als die Hauptschnur haben. Es sind nur
Einzelhaken, außer Benthooks, zu verwenden.
Ausnahme: Angeln mit Kunstködern.
Als Köderfisch (tot) dürfen nur Fischarten Verwendung finden, die in dem jeweiligen See als
einheimisch angesehen werden. Absolutes Nutzungsverbot gilt für die Fischarten „Rapfen“,
„Schwarzmeergrundel“ und „Sonnenbarsch“.
i) jedem aktiven Mitglied über 16 Jahren ist gestattet, einem begleitenden Familienmitglied eine
Rute zum Angeln zu überlassen. Voraussetzung ist ein gültiger Jahresfischereischein. In diesem
Fall darf das Mitglied nur mit einer Rute die Fischwaid ausüben. Ein Gewohnheitsrecht kann nicht
abgeleitet werden.
j) Das Legen von Schnüren ist nicht erlaubt.
§ 07. „Allgemeines“
a) Das Baden in den Vereinsgewässern ist verboten.
b) Motorfahrzeuge von Mitgliedern und Gästen sind nur auf dem Parkplatz vor dem Haupttor am
Amalia-See bzw. am AEG-See abzustellen. Das Befahren des Vereinsgeländes ist verboten.
Ausnahmen:
Beschickung des Vereinshauses,
Einsätze für den Arbeitsdienst, Genehmigung des Vorstandes
a) am Amalia-See auf dem Parkplatz oberhalb der Rampe
b) am AEG-See auf dem Parkplatz innen, rechts neben dem Eingangstor.
c) Schwerbehinderten mit Genehmigung ist es erlaubt den Hauptweg bis zum Parkplatz an der
Hütte zu nutzen und ihr KFZ dort abzustellen. Es ist eine Kopie des SB-Ausweis auf das
Armaturenbrett zu legen.
d) Es ist erlaubt, bis zum Parkplatz an der Hütte zu fahren um sein Angelzeug zu Be- und Entladen.
Danach ist das Fahrzeug wieder zu entfernen und auf den ausgewiesenen Parkplätzen (gem.
Absatz a und b) zu parken.
e) Nur der „Vereinsaufkleber“ berechtigt zum Parken am AEG-See.
f) Boote dürfen nur im Notfall bei Personenschäden und bei gehaktem Fisch von Mitgliedern ab 16
Jahren mit Schwimmwesten benutzt werden. Ausnahmen:
Entnahme von Gewässerproben, Einsätze für den Arbeitsdienst, Genehmigung des Vorstandes
g) Boote dürfen zum Angeln nicht genutzt werden.
h) Bis zur Fertigstellung des Zeltplatzes an der Spitze der Bucht (AEG- See) ist das private Zelten
untersagt.
Danach hat sich das Zelten auf das dafür zugeteilte Gelände zu beschränken.
i) Jedes Clubmitglied sowie Gäste haben sich an den Vereinsgewässern ordentlich und anständig
und im Sinne eines waidgerechten Anglers zu verhalten.
j) Jeglicher Abfall ist beim Verlassen des Angelplatzes mit nach Hause zu nehmen.
k) Das „Feuermachen“ auf Vereinsgelände ist ohne Genehmigung der zuständigen Behörden der
Stadt verboten.
§ 08.“ Kontrolle / Verstoß / Ahndung“
a) Jedes Mitglied ist berechtigt, Kontrollen vorzunehmen,
sofern Anzeichen vorhanden sind, die eine sofortige Kontrolle rechtfertigen.
b) Den Weisungen des Vorstandes und Aufsehern ist in jedem Falle Folge zu leisten.
c) Zuwiderhandlungen und Verstöße gegen die Gewässerordnung werden mit Verwarnungen
oder Gewässersperre und in schweren Fällen mit sofortigem Ausschluss geahndet
§ 09. „Informationspflicht“
Eine Informationspflicht über eventuelle Änderungen obliegt dem Vereinsmitglied.
§10. „Gastkarten“
1. Gastkarten gelten fuer die Seen Froschhausen, Amalia und AEG.
a) Am AEG- und Amalia-See muss ein volljähriges, aktives Mitglied am betreffenden Angeltag
zugegen sein. Der Gastkartenerwerb hat im Beisein des einladenden, aktiven und volljaehrigen
Vereinsmitglieds zu erfolgen welches am gewaehlten Angeltag ununterbrochen zugegen sein
muß. Das Mitglied ist fuer die Abgabe der Fangliste verantwortlich. Am oberen Harressee darf
der Gast ohne Vereinsbegleitung angeln. Die Fangliste ist vom Gast an den Aussteller
zurückzugeben.
b) Passive Mitglieder duerfen Gastkarten erwerben, jedoch nicht mehr als 2 Stück im Kalenderjahr.
c) Jedes aktive Mitglied darf pro Jahr 4 Tages- und 2 Nachtkarten fuer Gaeste erwerben.
2. Kosten und Gueltigkeit einer Gastkarte
a) Tageskarte EUR 15,00 ( von SO-Aufgang bis SO-Untergang )
b) Nachtkarte EUR 5,00 ( von SO-Untergang bis SO- Aufgang )
c) Tageskarte „ Passives Mitglied“ EUR 15,00 (von 0.00 bis 24 Uhr)
3. Jeder Gastangler darf nur viermal im Jahr an unseren Seen angeln.
Gastkarten sind bei der Firma Angel-Sprey erhaeltlich.
§ 11. „Betretungsverbot“
Während der Zeit von 15.04. bis 15.07. eines jeden Jahres ist das Betreten des Ostufers
(Waldseite) des oberen Harressees verboten. Über Ausnahmen informiert der Vorstand.
§12. Aushänge
Die im Schaukasten bekannt gemachten Aushänge haben Gültigkeit bis sie in das Vereinsbuch
aufgenommen worden sind.
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Satzung des Angelsportvereins ASC Anglerruh 1953 e.V. Seligenstadt
Stand 01.01.2016
§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „ASC Anglerruh‘ 1953 e.V. Seligenstadt“, hat seinen Sitz in
Seligenstadt und ist unter der Nummer VR 204 in das Vereinsregister eingetragen. Gerichtsstand
ist Seligenstadt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§2 Zweck des Vereins
Der Verein ist eine auf innere Verbundenheit mit der Natur aufgebaute Sportfischergemeinschaft.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Etwaige Mittel sind nur für den satzungsmäßigen Zweck zu verwenden. Die Mitglieder erhalten
keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins gezahlt, die nicht Satzungszwecken dienen.
Niemand darf durch unverhältnismäßig hohe Ausgaben begünstigt werden. Der Verein verhält sich
in Fragen der Parteipolitik, der Religion und der Rasse neutral. Der Verein verfolgt ausschließlich
und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der
AO. Vornehmstes Anliegen des Vereins ist die Erhaltung und die Pflege der Natur sowie die
Gesunderhaltung der Gewässer, zum Wohle der Allgemeinheit und der Volksgesundheit.
Der Verein bezweckt insbesondere:
a) die aktive Mitarbeit in allen Umwelt-, Natur-, Landschafts-, Jagd- und Tierschutzfragen und die
Zusammenarbeit mit den entsprechenden Vertretungen, Behörden und Verbänden;
b) die Hege und Pflege der Fischbestände unter Berücksichtigung eines besonderen
Artenschutzprogrammes;
c) die Erhaltung und Pflege sämtlicher im und am Gewässer vorkommenden Tieren und Pflanzen;
d) die Pflege der Leibesübungen durch die Förderung des Castingsportes und der Ausbreitung des
sportlichen Fischens mit der Angel, einschließlich des Hochseeangelns, unter Berücksichtigung
hegerischer Erfordernisse;
e) die Durchführung und Teilnahme an Sportveranstaltungen;
f) die Förderung der Vereinsjugend;
g) die Unterrichtung der Öffentlichkeit;
h) die Durchführung und Förderung von Ausbildungsmaßnahmen;
i) die Vorbereitung und Durchführung von Sportfischerprüfungen.
§3 Mitgliedschaft
Der Verein besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern sowie aus Ehrenmitgliedern. Die
Ernennung als Ehrenmitglied erfolgt auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes und wird
durch die Mitgliederversammlung mit 2/3 der erschienenen und abstimmungsberechtigten
Mitgliedern bestätigt. Die Ernennung kann auf die gleiche Weise wieder rückgängig gemacht
werden. Sie behalten das Stimmrecht, dass sie vor der Ernennung inne hatten.
§4 Aufnahme
Ein schriftlicher Aufnahmeantrag ist an den Vorstand zu richten, dieser allein entscheidet über die
Aufnahme in die Probezeit.
Kinder und Jugendliche benötigen zum Eintritt in den Verein die schriftliche Zustimmung ihres
gesetzlichen Vertreters.
Über die endgültige Aufnahme in den Verein entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher
Mehrheit.
§5 Passive (fördernde) Mitglieder
Förderndes Mitglied kann jeder unbescholtene, volljährige Bürger werden, der Aufnahme begehrt,
aus Gründen der Naturverbundenheit oder wegen freundschaftlicher oder verwandtschaftlicher
Beziehung zu Mitgliedern, ohne selbst den Angelsport ausüben zu wollen.
Sie haben den vom Vorstand für fördernde Mitglieder festgesetzten Jahresbeitrag zu entrichten.
Fördernde Mitglieder haben in sportlichen, fischereilichen und finanziellen Angelegenheiten kein
Stimmrecht.
Es steht ihnen zu, an allen Mitgliederversammlungen und sonstigen Veranstaltungen des Vereins
teilzunehmen und die vereinseigenen Anlagen und Einrichtungen zu nutzen.
§6 Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeiträge
a) Aktive Mitglieder
Für neu aufgenommene Mitglieder gilt ein Jahr Probezeit. Die aktive Mitgliedschaft setzt einen
gültigen Jahresfischereischein voraus. Bei Nichteinhaltung von Auflagen und bei Verstößen gegen
die Satzung, Gewässerordnung, Arbeitsdienstordnung, Beschlüsse des Vorstandes oder der
Mitgliederversammlung kann die Mitgliedschaft nach Ablauf des Probejahres versagt werden.
Sportfischerpaß, Vereinsnadel und Gewässerschlüssel bleiben Eigentum des Vereins und sind im
Falle des Ausscheidens zurückzugeben. Bei Nichtaufnahme in den Verein unabhängig von den
vorliegenden Gründen erfolgt eine max. Rückvergütung in Höhe v. 50% der Aufnahmegebühren.
Entstehende Unkosten, z.B. offene Beiträge, offene Beträge für nichtgeleisteten Arbeitsdienst
werden in Abzug gebracht. Die Aufnahmegebühren und die Höhe der Mitgliedsbeiträge sind an
den zuletzt gefassten Beschluss gebunden.
b) Passive Mitglieder
Eine Aufnahmegebühr für passive (fördernde) Mitglieder wird nicht erhoben. Passive Mitglieder, die
in den aktiven Stand wechseln wollen, müssen die im Wechseljahr gültige Aufnahmegebühr
nachzahlen.
c) Für alle Mitglieder ist der volle Jahresbeitrag bis zum 01.01. eines jeden Beitragsjahres zu
entrichten.
§7 Arbeitseinsatz
Jedes aktive Mitglied hat den jeweils festgesetzten Arbeitseinsatz am Gewässer und bei
Veranstaltungen zu leisten.
Nicht geleistete Arbeitsdienststunden sind dem Verein zu vergüten. Die Höhe des Stundensatzes
wird in der Arbeitsdienstordnung (ADO) festgelegt.
§8 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die aktiven Mitglieder sind berechtigt die vereinseigenen und vom Verein gepachteten Gewässer
waidgerecht zu beangeln.
Alle Mitglieder sind berechtigt alle vereinseigenen Anlagen (Heime, Stege usw.) auf eigene Gefahr
zu benutzen.
Die Mitglieder sind verpflichtet:
a) Die Fischerei im Rahmen der festgelegten Bedingungen auszuüben sowie auf deren Befolgung
auch bei anderen Mitgliedern zu achten.
b) sich den Aufsichtspersonen und Fischereiaufsehern auf Verlangen auszuweisen und deren
Anordnungen zu befolgen.
c) Zweck und Aufgaben des Vereins zu erfüllen und zu fördern.
d) die fälligen Mitgliedsbeiträge pünktlich abzuführen, ebenso Satzung und Beschlüsse zu
befolgen. Begründete Stundungsanträge für Beiträge sind bis zum 30. Dezember für das Folgejahr
schriftlich an den Vorstand zu richten.
e) Mahnungen werden zwei Wochen nach Ablauf der Zahlungsfrist gestellt, eine zweite Mahnung
erfolgt zwei Wochen nach ersten Mahnung, mit der Androhung des Vereinsausschlusses. Falls
nach einer weiteren Frist von zwei Wochen die Beitraege nicht gezahlt sind, erfolgt zu diesem
Datum automatisch der Vereinsausschluß.
§9 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch:
a) freiwilligen Austritt
b) Tod eines Mitgliedes
c) Ausschluss
d) Auflösung des Vereins
Der freiwillige Austritt eines Mitgliedes kann zu jedem Monatsende durch eine
eingeschriebene Mitteilungen an den Vorstand erfolgen. Das ausscheidende
Mitglied ist verpflichtet, bis zu diesem Zeitpunkt noch entstehende Kosten,
offene Beträge und offene Beiträge aus nicht geleisteten Arbeitsstunden zu
entrichten.
Der Tod eines Mitgliedes bewirkt dessen sofortiges Ausscheiden.
Der sofortige Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen, wenn ein Mitglied …
a) ehrenrührige oder strafbare Handlungen begeht, oder wenn nach seiner Aufnahme bekannt wird,
dass er solche begangen hat.
b) sich eines Fischereivergehens oder einer Übertretung schuldig gemacht, gegen sonstige
fischereilichen Bestimmungen oder Interessen des Vereins verstoßen oder Beihilfe geleistet hat.
c) innerhalb des Vereins wiederholt bzw. erheblichen Anlass zu Streit oder Unfrieden gegeben hat.
d) sich in sonstiger Weise unsportlich oder unkameradschaftlich verhalten, gegen die Satzung oder
die Aufnahmebedingungen verstoßen oder das Ansehen des Vereines durch sein Verhalten
geschädigt hat. Über den Ausschluss eines Mitgliedes befindet der geschäftsführende Vorstand mit
einfacher Stimmenmehrheit.
Anstatt auf Ausschluss kann der Vorstand erkennen auf:
a) zeitweilige Entziehung der Vereinsrechte oder der Angelerlaubnis auf allen oder nur auf
bestimmten Vereinsgewässern.
b) Zahlung von Geldbußen.
c) Verweis mit oder ohne Auflagen.
d) mehrere der vorstehenden Möglichkeiten.
Gegen die schriftliche Entscheidung des Vorstandes ist die Berufung von dem Betroffenen zulässig.
Die Berufung ist binnen eines Monats nach Zustellung der Entscheidung des Vorstandes schriftlich
bei diesem einzureichen und gleichzeitig zu begründen. Die Mitgliederversammlung entscheidet
endgültig. Macht das ausgeschlossene Mitglied innerhalb der vorgeschriebenen Rechtsmittelfrist,
die ihm mit dem Ausschlußbeschluß schriftlich (per Einschreiben) zuzustellen ist, von der Anrufung
der Mitgliederversammlung keinen Gebrauch, wird der Ausschließungsbeschluß rechtskräftig.
Einen Antrag des ausgeschlossenen Mitgliedes an die ordentlichen Gerichte um Nachprüfung und
Aufhebung des Beschlusses ist nicht möglich. Nach Fristablauf eingelegte Rechtsmittel sind als
unzulässig zu verwerfen. Vertretung durch berufliche Rechtsvertreter im Verfahren beim Vorstand
sind unstatthaft. Ausscheidende oder rechtskräftig ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anteil
am Vereinsvermögen. Vereinspapiere, Vereins- und Verbandsabzeichen sind ohne Vergütung
abzugeben.
§10 Der Vorstand
Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
– dem 1. Vorsitzenden
– dem 2. Vorsitzenden, als Vertreter des 1. Vorsitzenden
– dem Schriftführer und dessen Stellvertreter
– dem Schatzmeister und dessen Stellvertreter
– dem Gewässerwart und dessen Stellvertreter
– dem Jugendwart und dessen Stellvertreter
– dem Sportwart und dessen Stellvertreter
Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende. Die
Einzelvertretungsbefugnis des 2. Vorsitzenden wird im Innenverhältnis auf den Fall der
Verhinderung des 1. Vorsitzenden beschränkt.
Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind ferner:
– der 1. Schriftführer
– der 1. Schatzmeister
– der 1. Gewässerwart
Der Vereinsvorsitzende vertritt den Verein und seine Mitglieder gerichtlich und außergerichtlich in
allen Rechtsfällen und Handlungen, die der Zweck des Vereins erfordert.
Er überwacht die Geschäftsführung der anderen Vorstandsmitglieder. Alle Vorstandsmitglieder sind
verpflichtet, bei der Erledigung der Vereinsobligenheiten mitzuwirken.
Der Vorstand wird auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er kann durch die Hauptversammlung
vorzeitig abberufen werden. Wiederwahl ist zulässig.
§11 Revisoren
Die Revisoren sind verpflichtet, sich durch Stichproben von der Ordnungsmäßigkeit der Kassenund
Buchführung zu überzeugen und am Jahresende eine eingehende Prüfung der Bücher,
Belege und des Jahresabschlusses vorzunehmen.
Sie haben das Ergebnis der Prüfung der Jahreshauptversammlung mitzuteilen und die Entlastung
des Schatzmeisters – auch insoweit die Entlastung des Vorstandes – zu beantragen, oder aber der
Versammlung mitzuteilen, warum der Antrag nicht gestellt werden kann.
§12 Mitglieder- und Hauptversammlung
Die Mitglieder- und Hauptversammlung haben die Aufgabe durch Aussprachen und Beschlüsse auf
dem Wege der Abstimmung die maßgeblichen der Zielsetzung des Vereins dienlichen
Entscheidung zu treffen. Alle Versammlungen werden vom 1. Vorsitzenden, bei dessen
Verhinderung von seinem Stellvertreter nach parlamentarischen Grundsätzen geleitet. Während
der Wahl des 1. Vorsitzenden übernimmt der Wahlleiter die Leitung der Versammlung. Alle
Beschlüsse werden durch Stimmenmehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als
abgelehnt. An das Ergebnis der Abstimmung ist der Vorstand bei der Durchführung seiner
Aufgaben gebunden. Jede ordnungsgemäß einberufene Haupt- oder Mitgliederversammlung,
Vorstands-oder Ausschusssitzung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der
Erschienenen.
§13 Jahreshaupt-/ Generalversammlung
Die Jahreshauptversammlung findet einmal im Jahr statt und zwar im 1. Quartal, jedoch
spätestens zum 31. März. Zu ihr ist durch den Vorstand mindestens vier Wochen zuvor schriftlich
unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.
Der Hauptversammlung obliegt insbesondere:
a) Den Jahresbericht des Vorstandes sowie den Bericht der Kassenprüfer entgegen zu nehmen,
die Entlastung des Vorstandes zu beschließen, den Haushaltsplan für das laufende Geschäftsjahr
festzusetzen.
b) die Höhe des Jahresbeitrages, auf Vorschlag des Vorstandes sowie weitere Gebühren und
Beiträge festzusetzen.
c) gegebenenfalls den gesamten Vorstand, einschließlich deren Stellvertreter zu wählen und die
Beisitzer zu benennen.
d) zwei Kassenprüfer für das laufende Geschäftsjahr zu wählen, von denen jedes Jahr einer
ausscheiden muss, aber im nächsten Jahr wiedergewählt werden kann.
Kassenprüfer dürfen kein anderes Amt im Verein bekleiden.
e) Die Wahl des 1.- und 2. Vorsitzenden muss durch Stimmzettel, die Wahl der übrigen Mitglieder
des Vorstandes kann per Akklamation (einfache Wahl durch Handzeichen) erfolgen.
§14 Außerordentliche Hauptversammlung
Eine außerordentliche Hauptversammlung kann vom Vorstand jederzeit einberufen werden.
Auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder kann eine außerordentliche
Hauptversammlung innerhalb von einem Monat unter Einhaltung einer Frist von einem weiteren
Monat einberufen werden. Die außerordentliche Hauptversammlung hat den Zweck über
besonders wichtige, eilige oder weittragende Anregungen oder Anträge des Vorstandes oder der
Mitgliederversammlung zu entscheiden, des Weiteren Ersatzwahlen oder sonstige Wahlen und
Ernennungen vorzunehmen.
§15 Mitgliederversammlungen
Die Mitgliederversammlungen dienen der laufenden Berichterstattung durch den Vorstand, der
Entgegennahme von Anregungen und Beschwerden der Mitglieder, der Aussprache über Fragen
der Sportfischerei, des Gewässers-, Natur- und Umweltschutzes, der Belehrung in
sportfischereilichen Dingen, der Vorführung von Filmen, Lichtbildern sowie anderen Vorträgen und
der Pflege der Kameradschaft und der Geselligkeit.
Mitgliederversammlungen sollen in regelmäßigen Abständen stattfinden. Die Termine der
Vorstandssitzungen sind vom Vorstand festzulegen. Jedes aktive Mitglied ist verpflichtet, die
angesetzten Mitgliederversammlungen zu besuchen. Bei zweimaligem unentschuldigtem Fehlen
kann eine Gewässersperre erteilt werden.
§16 Protokolle
Über alle Versammlungen, Sitzungen usw. ist eine Niederschrift anzufertigen, die mindestens alle
Anträge und Beschlüsse sowie die Wahlergebnisse enthalten muss.
Sie ist vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Jedem Vorstandsmitglied
ist eine Kopie auszuhändigen.
§17 Satzungsänderung und Auflösung
Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen
wahlberechtigten Mitglieder.
Für die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 aller Mitglieder des Vereins erforderlich.
Bei Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des
Vereins an die Stadt Seligenstadt mit der Auflage es unmittelbar und ausschließlich für
gemeinnützige Zwecke speziell zur Förderung der Jugendpflege zu verwenden.
§18 Vereinsjugend
Als Jugendliche gelten alle Mädchen und Jungen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.
Mitglied kann jedes Kind mit Zustimmung seines Erziehungsberechtigten werden.
Sinn und Zweck der Jugendgruppenarbeit ist, die Jugendlichen zu waidgerechten, umwelt- und
naturbewussten Sportfischern zu erziehen, staatsbürgerlich zu schulen und im
jugendpflegerischen Sinne zu betreuen. Der Jahresrechnungsabschluß ist dem Vorstand zur
Prüfung und Einsicht vorzulegen.
Für alle Vorkommnisse, Ereignisse usw. gilt sinngemäß die Satzung des Vereins.
Die Ausübung der Fischerei kann erst nach Erhalt des Jahresfischereischeins erlaubt werden.
Jugendlichen unter 16 Jahren ist das Fischen in den Vereinsgewässern nur in Begleitung eines
Erziehungsberechtigten (Jugendwart oder aktives Mitglied) gestattet.
Diese Satzung wurde von der Jahreshauptversammlung am 15.03.2003 im Kolleg der Gaststätte
„Sportvereinigung Seligenstadt“ verabschiedet. Sie tritt ab sofort in Kraft.

Aktuelle Beschlüsse des Angelsportvereins ASC Anglerruh‘ 1953 e.V. Seligenstadt
Stand 01.01.2016
§01. „Mahngebühren“
Ab 2009 werden pro Mahnung 6 Euro Mahngebühren erhoben,
jeweils zuzüglich Rücklastgebühr.
§ 02. „Aufnahmegebühren (Jugend)“
Folgende „Aufnahmegebühren“, inklusive dem Beitrag des laufenden Kalenderjahres, für
Jugendliche werden festgelegt:
unter 12 Jahren 20,- Euro
ab 12. Jahren 30,- Euro
ab 15. Jahren 35,- Euro
ab 16. Jahren 60,- Euro
ab 17. Jahren 110,- Euro
Ausnahmen regelt der Vorstand.
§ 03. „Aufnahmegebühr (Aktive – Erwachs.)“
Die Aufnahmegebühr für „Erwachsene -Aktiv -“ beträgt 200,- Euro.
Ausnahmen regelt der Vorstand.
§ 04.“ Gewässerschlüssel“
a) Das Pfand für den Vereinsgewässerschlüssel beträgt 25,- Euro.
b) Über die Vergabe eines Vereinsgewässerschlüssels an jugendliche Mitglieder entscheidet der
Vorstand.
§05. „Bürge“
Eine Aufnahme in den Verein ist nur mit einer Bürgschaft eines Vereinsmitgliedes
möglich.
§06. „Beitrag“
Ab den 01.01.2007 gelten folgende Vereinsbeiträge:
Aktive Mitglieder 95,- Euro
Passive Mitglieder 30,- Euro
Jugendliche Mitgl. ab 12 Jahren, aktiv 30,- Euro
Jugendliche Mitgl. ab 12 Jahren, passiv 10,- Euro
Jugendliche Mitgl. unter 12 Jahren 5,- Euro
§ 07. Tombolaspenden/Beitrag
Zusätzlich zum Beitrag werden pauschal 5,- Euro p.a. erhoben. Hiervon wird ein Teil der
Tombolapreise finanziert.
§ 08. „Private Veranstaltungen“
Private Veranstaltungen können vom Vorstand ggf. gegen Gebühr genehmigt werden.
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Schlichtungsausschuss Schlichtungsordnung
§1 Wahl, Zusammensetzung und Pflichten des Schlichtungsausschusses
1. Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins wird in Abständen von zwei Jahren, zeitversetzt
zu den Vorstandswahlen, ein Ausschuss gewählt, der aus drei gleichberechtigten Personen
besteht, die Mitglieder des Vereins sind. Weiterhin wird noch ein Ersatzmitglied gewählt.
2. Die Wiederwahl der Ausschussmitglieder ist zulässig.
3. Wählbar ist nur eine Person die
a) mindestens 35 Jahre alt ist,
b) mindestens eine 10 jährige Mitgliedschaft im ASC nachweisen kann,
c) die ausschließlich gem. der Satzung zum Wohl des Vereins handelt.
d) nicht zum geschäftsführenden Vorstand gehört.
4. Bei Übernahme ihrer Tätigkeit geloben die Ausschussmitglieder der Mitgliederversammlung, ihre
Aufgaben unparteiisch und nach besten Wissen und Gewissen zu erfüllen und gegen jedermann
Verschwiegenheit zu wahren.
5. Die Besetzung des Ausschusses ist allen Mitgliedern im Protokoll der Mitgliederversammlung
bekannt zu geben und im Schaukasten des Vereinsheims auszuhängen.
6. Die Mitglieder des Ausschusses üben ihre Tätigkeit ehrenhalber aus.
7.Die Mitglieder sind gleichberechtigt
§2 Aufgaben des Ausschusses
1 .Schlichtung zwischen Mitgliedern bei Streitigkeiten innerhalb des Vereins.
§3Stellung des Ausschusses
1.Die Mitglieder des Ausschusses sind in ihrer Tätigkeit unabhängig und nur dem Gesetz, der
Satzung und ihrem Gewissen verantwortlich
2.Niemand darf direkt oder indirekt auf seine Handlungen und Entscheidungen
einwirken.
3. Sie können deshalb auch weder zivil- noch strafrechtlich belangt werden.
4. Ein Mitglied des Ausschusses darf zur Ausübung seiner Tätigkeit nicht zugelassen werden und
sie auch nicht ausüben, wenn er:
a) persönlich oder als Mitglied des Vereins von einer dem Ausschuss zur Schlichtung
vorgetragenen Angelegenheit selbst betroffen ist;
b) zu den von einer Angelegenheit betroffenen Person verwandtschaftliche Beziehungen hat oder
von ihr abhängig ist.
5.Entscheidungen die in Zusammenhang mit § 3 notwendig sind, trifft der
Ausschuss, wobei Stimmenenthaltung nicht zugelassen ist.
6.Können Ausschussmitglieder ihre Tätigkeit aufgrund des in § 3 Gesagten,
durch Krankheit oder Tod nicht ausüben, ist an ihrer Stelle der Vertreter zu
berufen.
7. Der Ausschuss ist beschlussfähig.
§ 4 Verfahren
1 AIIe zusätzlichen Ermittlungen, die dem Ausschuss notwendig erscheinen,
kann er anstellen.
2.Die Betroffenen können dem Ausschuss vor dem Schlichtungsgespräch
jederzeit alles ihnen erforderlich Erscheinende mündlich unterbreiten.
3.der Ausschuss entscheidet aufgrund nichtöffentlicher, mündlicher
Verhandlung.
4.Scheidet ein Betroffener vor der Schlichtung aus dem Verein aus, so ist das
Verfahren auch dann abzuschließen.
5.Unentschuldigtes Fernbleiben von einem Schlichtungsgespräch wird als
unkameradschaftliches Verhalten gewertet und gem. Satzung geahndet.
§5 Spruch und Entscheidung
1. Bei Scheitern eines Schlichtungsgespräches ist der Sachverhalt mit einem schriftlichen Protokoll
und einer Empfehlung an den Vorstand zu leiten. Der Vorstand wird gem. Satzung über geeignete
Maßnahmen entscheiden unter Berücksichtigung der ausgesprochenen Empfehlung.
2. Wird gegen die vom Vorstand ausgesprochene Maßnahme Einspruch eingelegt, so ist nach § 9
der Satzung zu verfahren.
Ergänzungen:……………………………………………………………………….
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